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Verleihung der ersten beiden Ran-ans-Leben-Stars

 

Die ersten beiden Jugendlichen, die mit dem Ran-ans-Leben-Star ausgezeichnet wurden, sind Marie Saleh und Julia Jedroschik. Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg, hatte den beiden Jugendlichen am 5. Juli 2015 die Ehrenamtsauszeichnung verliehen.

Kaufmann sprach dabei vom „großen Schatz auch an jüngeren Engagierten“ und freute sich, dass er die Premiere der Verleihung des Ran-ans-Leben-Stars feiern und die ersten beiden jungen Stars persönlich auszeichnen durfte. Kaufmann sagte: „Was wären wir, was wäre die Diakonie ohne junge Menschen wie unsere ersten beiden RanAnsLebenStars Marie Saleh und Julia Jedroschik?! Herzlichen Dank!“

Marie Saleh liegt die Diakonie quasi im Blut

Marie Saleh liegt die Diakonie quasi im Blut: Ihre Großmutter ist Mesnerin im Pflegezentrum Esslingen-Kennenburg und ihre Mutter arbeitet in der ambulanten Pflege. Sie selber hat mit 14 Jahren angefangen, ihre Oma zu unterstützen. „Ich stecke die Liednummern an die Tafel oder verteile Liederbücher.“ Seit drei Jahren macht die 17-Jährige das nun bereits und sie hat ihren ehrenamtlichen Einsatz sogar noch ausgebaut. Zusätzlich zum Mesneramt ist Marie beim Schülerbringdienst aktiv. Das bedeutet, dass sie es Bewohnern des Pflegeheims ermöglicht, den Gottesdienst oder andere Veranstaltungen zu besuchen. Und auch nach drei Jahren ist die Zehntklässlerin noch mit Begeisterung dabei und denkt nicht ans Aufhören. Der Umgang mit alten Menschen liegt ihr. „Es macht mir Freude, wenn ich dazu beitragen kann, dass die Leute aus ihren Zimmern rauskommen und auch mal was anderes sehen und in Kontakt mit anderen kommen können.“ Beim Gottesdienst im Park zum Beispiel. Wenn sie 18 ist, darf Marie beim Besuchsdienst mitmachen – darauf freut sie sich. Sie findet es spannend, vom Leben alter Menschen zu erfahren. „Neulich habe ich mit einer Bewohnerin gesprochen, die hat das Bundesverdienstkreuz!“ Über den Ran-ans-Leben-Star freut sich Marie sehr – die Pfarrerin des Pflegezentrums hat sie dafür vorgeschlagen.

 

 

 

Julia Jedroschik wurde schon im Alter von fünf Jahren ehrenamtlich aktiv


Julia war zum Zeitpunkt der Verleihung erst 11 Jahre alt, aber damals schon seit
sechs Jahren ehrenamtlich aktiv – und zwar im Johannes-Brenz-Haus der Evangelischen Heimstiftung in Blaufelden. Bereits als Fünfjährige hatte sie angefangen, Bewohnerinnen und Bewohner des Johannes-Brenz-Hauses zu besuchen. „Mein Papa hat mir erzählt, dass bei uns im Ort ein Pflegeheim ist und dort lauter alte Menschen wohnen“, erzählt Julia. Die damals Fünfjährige machte sich ganz alleine auf den Weg, um dort einmal nachzuschauen. Eine Altenpflegehelferin nahm sie mit, als sie mit einer Bewohnerin spazieren ging. Inzwischen unterhält sich Julia auf eigene Faust mit den Seniorinnen und Senioren, macht mit ihnen Spiele oder Spaziergänge und begleitet sie bei Ausflügen und Festen. Zusätzlich unterstützt Julia die Mitarbeitenden des Hauses bei Veranstaltungen. Manche ihrer Freundinnen finden Julias Einsatz komisch, sagte sie, aber andere finden es toll. Inzwischen ist eine Gleichaltrige bei den Besuchen im Johannes-Brenz-Haus mit dabei.

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