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Allgemeine Infos und Fragen zur Ausbildung

Zwei junge Frauen an einer Schaukel

Noch Fragen offen?

Was brauche ich bei einer Bewerbung? Was ist eigentlich ein „mittlerer Bildungsabschluss“? Gibt es Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten? Und werden bestimmte Ausbildungsgänge finanziell gefördert? Alles Fragen, mit denen man bei der Berufswahl konfrontiert ist. Auch mit diesen Fragen möchten wir Sie nicht alleine lassen – deshalb hier einige Antworten auf mögliche Fragen von Ihnen!

Was gehört zur Bewerbung an einer Berufsfachschule?

  • Ein Anschreiben, in dem Sie begründen, warum Sie diese Ausbildung machen wollen.
  • Ein Passfoto (freiwillig)
  • Ein tabellarischer Lebenslauf mit den Angaben zur Person (Name, Geburtsdatum (freiwillig), Geburtsort (freiwillig), schulische Laufbahn, Praktika, Engagement in der Freizeit).
  • Schulisches Abschlusszeugnis, Tätigkeitsnachweise und Arbeitszeugnisse, soweit vorhanden.
  • Bei Pflegeberufen wird zusätzlich ein aktuelles ärztliches Gesundheitszeugnis verlangt.
  • Teilweise wird ein polizeiliches Führungszeugnis gewünscht.

Was bedeutet mittlerer Bildungsabschluss?

  • Realschulabschluss
  • Werkrealschulabschluss
  • Hauptschulabschluss und zweijährige Berufsfachschule
  • Hauptschulabschluss und 3-jährige Berufsausbildung mit entsprechender Prüfung
  • Zivildienst und freiwilliges Soziales Jahr zählen als berufliche Tätigkeit
  • Oft wird ein Vorpraktikum vor Beginn einer Ausbildung erwartet, teilweise gefordert

Was tun, wenn schulische oder berufliche Voraussetzungen fehlen?

Auch dann lohnt es sich, bei den Ausbildungseinrichtungen nachzufragen. Denn teilweise werden auch andere Bildungsvoraussetzungen anerkannt.
Manchmal wird beispielsweise ein Vorpraktikum gewünscht. Sie sehen, es ist wichtig, bei den Ausbildungseinrichtungen nachzufragen.

Muss man zur evangelischen Kirche gehören?

Im Prinzip wird die Mitgliedschaft in einer der großen Kirchen (evangelische, katholische, orthodoxe oder Freikirche) vorausgesetzt. Aber es gibt immer wieder Ausnahmen und vom Mitmachen und Mitarbeiten ist grundsätzlich niemand ausgeschlossen. Daher bitte trotzdem bei den jeweiligen Ausbildungseinrichtungen nach den Aufnahmebedingungen fragen.

Sind die Abschlüsse anerkannt?

Alle Ausbildungen werden mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen und sind staatlich anerkannt.

Was kann als Wartezeit anerkannt werden?

Die Ausbildungs- und Praktikumszeiten werden als Wartezeit beim Studium angerechnet. Von vielen Ausbildungseinrichtungen wird das Freiwillige Soziale Jahr als (Vor-) Praktikum anerkannt, etwa von Fachhochschulen.

Gibt es Aufstiegschancen und wie sieht die Zukunft aus?

In allen sozialen Berufen gibt es gute Zukunftsaussichten und natürlich Aufstiegsmöglichkeiten, vor allem dann, wenn man sich fort- und weiterbildet und entsprechend engagiert. Besonders die Ausbildungsberufe im Pflegebereich sind Berufe mit Zukunft und Aufstiegsmöglichkeiten! In der Kranken- und Altenpflege ist zum Beispiel der Aufstieg zur Gruppen-, Wohnbereichs-, Pflegedienst-, Heimleitung oder die Leitung einer Diakonie-Sozialstation möglich. Man hat auch die Möglichkeit, sich in einer bestimmten Fachrichtung zu spezialisieren oder sich zur Unterrichtskraft zu qualifizieren. Ebenfalls ist es möglich mit entsprechendem Abschluss nach zweijähriger Tätigkeit Pflegepädagogik oder Pflegemanagement zu studieren.
Auch in den pädagogischen Berufen gibt es Aufstiegsmöglichkeiten, als Erzieherin z.B. zur  Leitung einer Kindertagesstätte, als Sozialpädagoge oder Sozialarbeiter zum Leiter einer Beratungsstelle. In vielen Berufsfeldern kann man als Einrichtungsleiter aufsteigen, z.B. für ein Pflegeheim, für eine Behinderteneinrichtung, für ein Kinder- und Jugendheim. Wie auch in anderen Bereichen zählen hier berufliche Fähigkeiten und persönliche Eignung. Es lohnt sich, sich zu engagieren und vor allem sich durch Fort- und Weiterbildungsangeboten zu qualifizieren.

In welchen Bereichen gibt es Fort- und Weiterbildungen?

In allen Berufen stehen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Auswahl. So bietet etwa die „Fachschule für Organisation und Führung“ in Schwäbisch Hall  Fortbildungsmöglichkeiten für alle pflegerischen und sozialpädagogischen Berufe. Erzieherinnen oder Erzieher können sich zum Sozialwirt / zur Sozialwirtin qualifizieren oder eine zusätzliche Ausbildung im Bereich Heil- und Sonderpädagogik machen. In der Heilerziehungspflege gibt es Qualifizierungsmöglichkeiten in Spezialbereichen wie Heilpädagogik und Logopädie. In der Altenpflege gibt es ebenfalls eine Vielzahl an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die das spezifische Wissen vertiefen oder für Leitungsfunktionen qualifizieren. Auch gibt es die Möglichkeiten Masterstudiengänge zu belegen, wie zum Beispiel an der evangelischen Hochschule in Ludwigsburg. Dies sind nur einige Beispiele. Über weitere Möglichkeiten informiert die
Abteilung im Diakonischen Werk Württemberg e.V. Tel.: 0711/1656-217
E-Mail: bildung(at)diakonie-wuerttemberg.de

Gibt es Chancen für Umsteiger?

Berufliche Umsteiger sind gerade in sozialen Ausbildungsberufen sehr gefragt. Sie bringen bereits Berufs- und Lebenserfahrung mit. Sie haben bereits gelernt, Verantwortung zu
übernehmen und sich in einem Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu integrieren. Eine Portion Lebens- und Berufserfahrung erleichtert oft den Umgang mit kranken, alten, benachteiligten oder behinderten Menschen.

Werden bestimmte Ausbildungsgänge finanziell gefördert?

Bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen gewähren die Arbeitsämter Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch III (SGB III). Nähere Auskunft erteilt das zuständige Arbeitsamt. Eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög) ist ebenfalls möglich.

Welche Leistungen gibt es sonst noch?

  • Urlaub und Sozialleistungen sind selbstverständlich.
  • Vielen Ausbildungsstätten sind Internate oder Wohnheime angeschlossen, die günstige Unterkunft und Verpflegung anbieten. Manchmal stehen auch möblierte Zimmer zur Verfügung.
  • Während der Ausbildung gibt es Vergünstigungen im öffentlichen Nahverkehr und bei Veranstaltungen.

Verdienst nach Tarif

Die Bezahlung erfolgt nach Tarif, das bedeutet Sicherheit in der Anstellung, im Gehalt und in den Sozialleistungen.

Ihre Fragen wurden nicht beantwortet?

Dann fragen Sie einfach bei uns nach, beim Diakonischen Werk Württemberg
(Tel.: 0711/1656-223, E-Mail: bildung(at)diakonie-wuerttemberg.de) oder bei der Personalabteilung (Tel.: 0711/1656-150, E-Mail: personal(at)diakonie-wuerttemberg.de)

   
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