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Familienpfleger/in

Frau hält Baby auf dem Arm, ein Kind steht daneben

"Ich bin immer ganz nah am Menschen"

"Ausschlaggebend für meine Berufswahl war der Wunsch, ganz nah am Menschen zu sein, ihn ganz praktisch und direkt zu unterstützen. Als Familienpflegerin  verbringe ich den Alltag mit den Familien. Ich koche, mache den Haushalt, versorge Säuglinge, führe Gespräche, helfe bei den Hausaufgaben, spiele oder bastle mit den Kindern. Jeder neue Einsatz ist spannend, da jede Familie anders ist, ihren eigenen Lebensstil und ihre eigenen Gewohnheiten hat, die ich hautnah miterlebe. So ist es herausfordernd und erfüllend zugleich, durch meine Arbeit die Familie mit zu prägen und zu stärken."

Tabea Priber, 25

Frau steht am Herd und kocht

Ausbildungsinhalte

Die Ausbildung umfasst die Lernfelder Pflege, Pädagogik und Hauswirtschaft.
Im theoretischen Teil der Ausbildung werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:

  • Hauswirtschaft, Haushaltsführung
  • Ernähungslehre
  • Pädagogik, Psychologie, Psychiatrie und Soziologie
  • Gesundheitslehre und Krankenpflege
  • Säuglingslehre
  • Berufs- und Rechtskunde
  • Deutsch, Religion, Werken, Gestalten, Musik und Bewegung

Zum praktischen Teil der Ausbildung gehören verschiedene Praktika. Insgesamt dauern diese Teile der Ausbildung zwei Jahre.Im dritten Ausbildungsjahr findet das Berufspraktikum statt.

Aufgaben und Arbeitsfelder

Familienpflege bedeutet, das Leben einer ganzen Familie in Gang zu halten, wenn diese ihren Lebensalltag und den Haushalt nicht mehr selbst bewältigen kann. Gründe dafür können bspw. Krankheit, Kur, Entbindung, Tod oder Trennung, Überlastung oder psychosoziale Probleme sein.

Familienpflegerinnen sind Expertinnen in Fragen der praktischen Alltagsgestaltung. Die Verknüpfung von pädagogischen, hauswirtschaftlichen und pflegerischen Leistungen befähigt dazu, Familien oder Menschen, die in familienähnlichen Wohnformen leben, alltagsorientierte, unterstützende und praktische Hilfen zu geben.

Familienpflegerinnen müssen sich immer wieder auf neue Menschen und Situationen einstellen können und ständig neue Aufgaben lösen. Das macht den Beruf abwechslungsreich und spannend.

Anstellungsträger sind im Regelfall Dienststellen der Wohlfahrtsverbände, Diakoniestationen, kommunale Einrichtungen oder Kirchengemeinden.

 

Das Wichtigste auf einen Blick

Schulische und berufliche Voraussetzungen

  • Abitur
  • Realschulabschluss oder gleichwertiger Abschluss
  • Hauptschulabschluss plus Nachweis einer qualifizierten Berufsausbildung oder  Besuch einer Berufsfachschule

In allen Fällen wird ein Freiwilliges Soziales Jahr empfohlen.

Dauer und Art der Ausbildung

2 Jahre Berufsfachschule und 1 Jahr Berufspraktikum

Aufnahmealter

Mindestens 17 Jahre alt

Ausbildungsbeginn

Mitte September (genaue Termine bitte bei der Schule erfragen)

Vergütung

Nur während des Berufspraktikums

Kosten

150 € bzw. 90 € Schulgeld monatlich

Förderungsmöglichkeiten:

  • Die Schule ist zertifiziert nach AZAV.
  • Die Annahme von Bildungsgutscheinen ist möglich

Ausbildungseinrichtung

Evangelische Berufsfachschule für Familienpflege
Auf dem Rossbühl 3
70825 Korntal-Münchingen
Tel.: 0711/839906-0
Fax: 0711/839906-10
E-Mail: korntal(at)evdiak.de
Internet: Evangelische Berufsfachschule für Familienpflege

Dorfhelfer/in

 

Ein ähnlicher Beruf ist der/die DorfhelferIn. Die Ausbildung ist berufsbegleitend. Falls Sie dazu mehr wissen möchten, informieren Sie sich bitte bei:

Margarete Keinert
Evang. Familienpflege- und Dorfhelferinnenwerk in Württemberg e. V.
Postfach 10 13 52
70012 Stuttgart
Tel.: 0711/229 363 - 212
Fax: 0711/229 363 - 343
E-Mail: margarete.keinert(at)elk-wue.de

Ausbildungseinrichtung

Akademie für Landbau und Hauswirtschaft
Schlossstraße 1
74635 Kupferzell
Telefon: 07944 9173-10
Fax:  07944 9173-54
E-Mail: alh-kupferzell(at)Hohenlohekreis.de
Internet: www.akademie-kupferzell.de

   
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