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Um ein paar Einblicke in das Leben einer Freiwilligen*eines Freiwilligen und in die unterschiedlichen Einsatzländer zu bekommen kannst Du auf dieser Seite mal ein bisschen in den Berichten, Erzählungen und Bildern schmökern! 

 

 

Rückblick auf 12 Monate Freiwilligendienst

 

Solwej arbeitete während ihres Freiwilligendienstes in Palästina in einer Einrichtung für Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen mit. Die lebhafte Stadt Ramallah und die „fremde“ Kultur haben sie beeindruckt und trotz vieler Unterschiedlichkeiten zu ihrer Heimat in Deutschland hat sie in der Fremde ein zu Hause gefunden...

"Blicke ich zwölf Monate zurück, auf den Tag meiner Ankunft in Ramallah, so sehe ich ein von neuen Eindrücken überwältigtes, leicht eingeschüchtertes Mädchen vor mir. Dieses Mädchen bin ich, Solwej Simonian, welches sich dazu entschlossen hatte, ein Jahr ihren Freiwilligendienst im Starmountain Rehabilitation Center zu absolvieren ... weiter lesen

 

 

Leben in einer Gehörlosen-Community

 

Paula, 18 Jahre, macht seit August vergangenen Jahres ihren Freiwilligendienst in Jordanien. Ihre Einsatzstelle ist das Holy Land Institute for the Deaf (HLID). Dort arbeitet sie im Internat für gehörlose Kinder und Jugendliche. Für sie war es zu Beginn nicht nur ungewohnt eine andere Sprache zu sprechen oder zu hören, sondern auch auf ganz andere Art und Weise zu kommunizieren – durch Gebärden ...

"Nun bin ich bereits fast ein halbes Jahr in As-Salt, im Institut. So genieße auch ich es, mein bereits gewohntes Umfeld aus einer distanzierteren Position zu betrachten und zu berichten, wie es sich in einem gehörlosen und taubblinden Umfeld lebt. Welch außergewöhnliches Kommunikationsmittel die Gebärdensprache ist, fällt mir erst wieder auf, wenn Besucher staunend daneben stehen, wenn sich die Kinder untereinander unterhalten.... weiter lesen

 

 

 

Die erste Zeit in der Ukraine

 

Ede aus dem Norden Deutschlands reiste für seinen Freiwilligendienst in den Osten, genauer gesagt in die Ukraine, um dort bei unterschiedlichen Aufgaben in der Gemeinde in Zhytomir mitzuarbeiten. Wie alle anderen Freiwilligen so hat auch Ede bereits ein halbes Jahr vorher angefangen sich auf das Jahr im Ausland vorzubereiten, indem er Sprachkurse besuchte, Visa und andere Papiere besorgte und sich mit der politischen Lage seines Gastlandes auseinandergesetzt. Ziemlich schnell stellte er fest „1. kommt es anders und 2. als man denkt!“ Der folgende Ausschnitt aus Ede´s Tagebuch beschreibt seine Sorgen und Gedanken auf dem Hinflug...

„Ich sitze im Flugzeug und bin auf dem Weg nach Kiew. Da ich nur drei Stunden geschlafen habe, kann man meinen momentanen Zustand nicht gerade als lebendig beschreiben. Dennoch bin ich gespannt darauf, was mich erwartet. Es scheint, als würde die Information, dass ich die nächsten zwölf Monate in der Ukraine verbringen werde ohne Russisch oder Ukrainisch zu sprechen langsam in meinem Gehirn ankommen... weiter lesen 

 

 

 

Radieschen ernten auf dem Dach der Schule

 

Julia ist 20 Jahre alt und macht gerade ihren Freiwilligendienst in Peru. Ihre Einsatzstelle ist die Schule „Aulas abiertas- vuelta a la escuela“ in der Andenstadt Cajamarca. Sie arbeitet an der Schule als zusätzliche Hilfskraft zusammen mit den einheimischen Lehrern/innen. Zu ihren Aufgaben gehören die Mitgestaltung des Unterrichts und die Freizeitgestaltung.

Die Arbeit mit den Kindern bereitet Julia große Freude, besonders wenn es um die Umsetzung verschiedene Projekte geht. Aber lest am besten selbst, was sie über die Radieschenernte schreibt…   weiter lesen 

 

 

Die Geschichte von Emmanuel John

 

Lisa-Sophie absolvierte 2015/16 ihren Freiwilligendienst in dem Diakoniezentrum Tandala, im Südwesten Tansanias. Nicht nur durch ihre täglichen Aufgaben mit den Kindern im Kindergarten, im Büro bei der Übersetzungsarbeit oder in der Mitarbeit in der Gemeinde machte sie viele beeindruckenden Begegnungen zwischen zwei verschiedenen Kulturen und mit den unterschiedlichsten Menschen, sondern auch auf der Reise durch das Land. Eine dieser beeindruckenden Begegnung hat sie in der Geschichte „Emanuel John“ aufgeschrieben...

"Wir hatten uns gerade dazu entschlossen, ein Eis zu essen, als uns ein Junge mit einer langen Wunde über dem rechten Ohr entgegen kam. Der Junge sah uns mit großen Augen an. Er sah aus, als wäre er 10 oder 11 Jahre alt. Er hielt uns seine geöffneten Hände entgegen und bat um etwas zu essen. Demonstrativ legte er seine Hand auf seinen Bauch. In der Hand hielt er eine Plastiktüte. Eine Blaue. Darin befand sich ein Fisch. Fragend blickten wir ihn an und deuteten auf den Fisch ... weiter lesen

 

 

Zehn Dinge ...

Katharina ist 19 Jahre alt und reiste für ihren Freiwilligendienst in den Süden Tansanias, genauer gesagt in die Kleinstadt Ludewa. Nach neun Monaten in einer anderen Kultur hat sie mit schmunzeln eine Liste mit Dingen erstellt, die für sie an ihrem Einsatzort schon ganz selbstverständlich geworden sind, für Außenstehende zunächst Verwunderung hervorrufen könnten...

Lest am Besten selbst!

 
 
 
 

"Hinter der Mauer leben - Ein Jahr Freiwilligendienst in Palästina" von Sarah Stooß

Cover des buches "Hinter der Mauer leben" von Sarah Stooß

 
Im Buch „Hinter der Mauer leben“ beschreibt Sarah Stooß eindrucksvoll, was alles entstehen kann, wenn ein Mensch anderen Menschen mit offenen Ohren und weitem Herzen begegnet. Was passiert, wenn man in der Wüste Beduinen trifft? Wie fühlen sich Hausdurchsuchungen in der Nacht an? Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern bleibt im sehr lebendig geschriebenen Buch von Sarah Stooß immer spürbar und bildet die Matrix des palästinensischen Lebens „hinter der Mauer“.

Sarah Stooß, 22, studiert Theologie an der Uni Mainz. 2009 / 2010 war sie in den Palästinensischen Autonomiegebieten an einer Schule freiwillig engagiert.  Darüber hinaus hat Sarah unter anderem Echlas, eine Dame mit Muskeldystrophie, im Alltag unterstützt.

"Hinter der Mauer leben" von Sarah Stooß, ist erschienen im Verlag der Evangelischen Gesellschaft; 144 Seiten, Schwarzweißfotos; ISBN 987-3-920207-61-2; 12,90 Euro.

 

 

 

 
 

Das Diakonische Werk Württemberg und das diakonische Werk Baden sind Mitglieder der evangelischen Trägergruppe Freiwilligendienste (www.ev-freiwilligendienste.de). Sie führen die Freiwilligendienste auf der Grundlage von gemeinsamen Zielen und Qualitätsstandards durch, die regelmäßig überprüft und weiterentwickelt werden.

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