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Archiv


Für viele Jugendliche, die sich für einen Freiwilligendienst entscheiden, sind die Begleittage echte Highlights in ihrem Jahr. Ob Begleittage zur politischen Bildung, das Erlernen von neuen Instrumenten und Sportarten, Exkursionen in verschiedene Städte oder das künstlerische oder handwerkliche Arbeiten - Jeder findet ein passendes Angebot sich. Es bereichert das eigene Leben, erweitert den Horizont gewährt neue Einblicke in zuvor unbekannte Welten. Auch in der Vergangenheit wurden einige dieser Angebote dokumentiert. In unserem Archiv haben Sie die Möglichkeit, sich durch die verschiedenen Artikel zu klicken. Sie sind dazu eingeladen, sich zu informieren und zu belesen. Vielleicht bekommen sie beim Studieren der Artikel ja auch Lust selbst einen Freiwilligendienst zu machen und dann einen Begleittag ihrer Wahl zu besuchen.





„Willst du Stress, oder was?“ – Begleittag Gewalt und Zivilcourage


Eine dunkle Gasse, spätabends. Ich laufe schnell, will nach Hause. Plötzlich tritt mir  eine Gestalt mit Kapuzenjacke und Schildmütze in den Weg.  „Hey, warte mal. Kannst du mir sagen, wie spät es ist?“ Ich bin kurz irritiert, nicke dann aber und erhasche zwischen den Häusern hindurch einen Blick auf eine Kirchturmuhr. „Kurz vor elf“, sage ich und will weitergehen, doch der sportlich wirkende Mann bleibt vor mir stehen. Er baut sich vor mir auf. Jetzt kommt er mir alles andere als harmlos vor. Ich versuche, an ihm vorbeizugehen, doch er versperrt mir den Weg. Die Gasse wirkt immer enger. Weiterlesen

Begleittag: Brot für die Welt und Nachhaltigkeit


Wir können was bewegen! „Warum soll ich etwas ändern, wenn ich alleine sowieso nichts bewegen kann?“ Mit dieser Einstellung kam ich zum Begleittag Brot für die Welt und Nachhaltigkeit der Diakonie Württemberg. Und alleine war ich damit nicht. Im großen Sitzungssaal des Diakonischen Werks Württemberg wurden wir freundlich empfangen.  „Ola!“, begrüßte uns Zuli Cac, die uns im Rahmen des Begleittages über die Verhältnisse in Südamerika  informierte. Sie kommt aus Guatemala und war ist paar Monate in Deutschland, um sich hier freiwillig zu engagieren und von den Umständen in ihrer Heimat zu berichten. Weiterlesen

 



 


Begleittag: Politik im Ländle

Emily sitzt mit einer Teetasse an ihrem Schreibtisch und lächelt in die Kamera.


Es geht hoch her im Plenarsaal. „Das ist Quantenquatsch, kein Quantensprung“, ruft der Abgeordnete der SPD vom Rednerpult. Lachen aus der Fraktion der CDU, Klatschen von der SPD.
Die Debatte zum Betreuungsgeld ist hitzig und laut. Auf der Zuschauertribüne kann man sich kaum unterhalten.  Unten im Plenum stehen Politiker einfach auf, ohne Rücksicht auf den Redner. Sie laufen zu anderen Tischen, reden und lachen miteinander. So hatte ich mir eine Debatte im Landtag nicht vorgestellt. Weiterlesen


Begleittag: Das ist unsa Haus!


Stell dir vor, du ziehst von zu Hause aus. Du ziehst in eine neue Stadt, in die du das erste Mal in deinem Leben kommst. Du findest dort aber keine Wohnung, egal wie sehr du dich auch darum bemühst. Stell dir vor, du bist in dieser Stadt, dein Studium beginnt und du hast immer noch keine Wohnung gefunden, weil es extrem an Wohnungen mangelt, obwohl genügend Häuser frei stehen. Nach tagelanger Suche findest du ein acht Quadratmeter kleines Zimmer im Keller eines Mannes. Dieser Mann, dein Vermieter, ist ziemlich schwierig und weckt dich jeden Morgen, wenn er das Gefühl hat, du schläfst zu lange. Er achtet darauf, wen du mit nach Hause bringst und macht dir strengere Vorschriften als deine Eltern. Genau das hat Steffen in den Anfangsphasen seines Studiums erlebt. Weiterlesen





 

Begleittag: Palästinensische Flüchtlingskinder


„Wenn ich auf der Bühne bin“, sagt der zehnjährige Ashraf, „fühle ich mich als würde ich Steine werfen. Ich fühle mich stark, lebendig, stolz. Ich hoffe, ich werde ein bekannter Schauspieler. Ich will der palästinensische Romeo werden.“ Zehn Jahre später ist Ashraf tot. Gefallen im Kampf gegen die israelische Armee.

Die Geschichte von Ashraf und seinen Freunden wird eindrucksvoll in dem Dokumentarfilm „Arnas Kinder“ vom Regisseur und Schauspieler Juliano Mer-Khamis erzählt. Der Film steht im Mittelpunkt des Begleittags „Palästinensische Flüchtlingskinder“ für Freiwillige der Diakonie Württemberg in Reutlingen. Der Regisseur war ein Freund von Sami Nassif, der uns interessante Einblicke in die politische und menschliche Komponente des Nahostkonflikts gibt. Als Sohn einer Jüdin und eines Palästinensers betrifft ihn die Situation persönlich. „Ich habe zwar eine Position in dem Konflikt“, sagt Sami, „aber ich werde versuchen möglichst neutral zu bleiben.“ Weiterlesen



 

Bildungstag: Öl und Nahostkonflikt


Im Jahre 1859 stießen zwei Amerikaner in Pennsylvania zufällig auf Erdöl. Aber was hatte deren Liebe zu Whiskey mit der heutigen Maßeinheit Barrel zu tun? Und warum so eine fürchterlich krumme Zahl von 159 Litern? Diese und andere Fragen stellte Andreas Zumach, Journalist und Publizist im Rahmen eines Bildungstages für 68 Freiwillige der Diakonie Württemberg, die ihren Starttag nachholten. Beim Thema Öl und Benzinpreis fühlten sich diese direkt angesprochen, aber dennoch wusste keiner die Antwort. Also lag es an dem Experten diese Frage aufzuklären: „Die schwarze Brühe sprudelte nur so aus dem Boden heraus und die einzigen Gefäße, in denen die Soße aufbewahrt werden konnte, waren die leeren 159 Liter Whiskey-Fässer.“ Im Anschluss folgte die Frage aller Fragen: „Wieso ist der Benzinpreis so stark angestiegen?“ Auf diese Frage schien Zumach nur gewartet zu haben. Die Antwort folgt sowohl einleuchtend als auch erschütternd: „Wenn man der Entwicklung des Rohölpreises die Entwicklung des Brotpreises gegenüber stellt, sieht man, dass der Brotpreis vier mal so stark gestiegen ist wie der des Öls, aber darüber beschwert sich nahezu kaum einer.“ Weiterlesen

Das Diakonische Werk Württemberg ist als erster Träger des Freiwilligen Sozialen Dienstes (FSJ) in Deutschland von der Agentur QUIFD („Qualität in Freiwilligendiensten“) zertifiziert worden.

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Achtung! Adressen von Ausbildungseinrichtungen und Hochschulen finden Sie nur hier im Internet, nicht in der Broschüre!

Gefördert durch:

Unterstützt durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg

 

 

Das Diakonische Werk Württemberg und das diakonische Werk Baden sind Mitglieder der evangelischen Trägergruppe Freiwilligendienste (www.ev-freiwilligendienste.de). Sie führen die Freiwilligendienste auf der Grundlage von gemeinsamen Zielen und Qualitätsstandards durch, die regelmäßig überprüft und weiterentwickelt werden.
 
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