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10 Fragen an… Paula Florez Gonzalez (22) aus Spanien


 
Paula Florez Gonzales ist 22 Jahre alt und kommt aus der spanischen Stadt Granada. Seit Februar 2013 ist sie in Deutschland und kam über die Arbeit in einer Au-pair-Familie nach Sindelfingen. Jetzt arbeitet sie in der Diakonie Stetten in Waiblingen in einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderung. Paula sagt von ihrer Wohngruppe sie sei die Beste und fühlt sich sehr wohl in Deutschland. Wie sie allerdings in ihrem Jahr mit dem schwäbischen Dialekt zurecht gekommen ist und was es mit einer spontanen deutsch-spanischen Gesangseinheit in der Wohngruppe so auf sich hat, erzählt sie euch hier. Weiterlesen

„Es sind die kleine Dinge, die mir Freude bereiten“

 

Minh Tri Nguyen - kurz "Tri" - ist 25 Jahre alt, kommt aus Vietnam und macht ein FSJ in der Sonnenhofschule in Schwäbisch Hall.

Große Sonnenblumen aus Metall in gelb und grün - die Farben sind genauso freundlich wie der Name der diakonischen Einrichtung - Sonnenhofschule Schwäbisch Hall. Unter dem Blechschild mit den großen ausgestanzten Lettern der Bildungsstätte steht Tri - dick eingepackt, mit Daunenjacke und Mütze. Dort wo er herkommt, herrschen andere Temperaturen. Tri kommt aus Saigon, einer Stadt in Vietnam. Seit Mitte August ist er in Deutschland, um im Sonnenhof ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu machen. Der Grund: Nach dem Schulabschluss in seiner Heimat, wollte er sein in der Schule erlerntes Deutsch verbessern. "Das FSJ bietet mir dazu die Chance Kontakte zu knüpfen", meint der 25-Jährige, dem die Kommunikation mit Menschen sehr am Herzen liegt. Weiterlesen

 

 

 

„Ich will die Welt mit meinen eigenen Augen sehen“

 

Hekela Kitahenga, 21 Jahre jung, kommt aus Tansania und macht gerade sein FSJ in der Bruderhausdiakonie in Reutlingen.

Hektisch fahren Pfleger mit Essenswägen durch die Gänge. Alte und behinderte Menschen in Rollstühlen oder mit Gehhilfen kreuzen ihren Weg. Es ist laut - viel Betrieb an diesem Morgen im Gustav-Werner-Stift der Bruderhausdiakonie Reutlingen. Mittendrin der Freiwillige Hekela Kitahenga. "Ich muss das noch schnell fertig machen, ich komme sofort!", ruft der 21-Jährige, und bringt eine Bewohnerin im Rollstuhl nach dem Frühstück auf ihr Zimmer. Der junge Mann kommt aus Tansania und begegnet in seinem Freiwilligendienst alten Menschen und Menschen mit geistig-mehrfacher Behinderung. Seit drei Monaten ist er nun hier und überzeugt durch Fleiß, Interesse und das ständige Bedürfnis dazu lernen zu wollen. "Hekela hat sich total schnell eingearbeitet", berichtet seine Anleiterin. "Er ist aufmerksam, offen und wach - schlicht: Wie für einen Pflegeberuf geschaffen". Weiterlesen

 

 

„Ich fühle mich hier wie zuhause“

Guruh Putra aus Indonesien macht sein FSJ in einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderung in Herrenberg

Guruh Putra läuft einen schmalen gepflasterten Weg an einem Abhang hinunter, durch ein Gartentor und zum Eingang eines großen, hellen Gebäudes. Der schlanke, schwarzhaarige junge Mann geht zur Eingangstür, vorbei an einem kleinen Stall. Zwei Hasen strecken ihm neugierig ihre Köpfe entgegen. „Die gehören den Bewohnern hier und sie versorgen sie auch“, erklärt er und schließt die Haustür auf. Am Ende eines kleinen Flurs befindet sich die Wohngruppe 6 des Wohnbereichs Herrenberg der GWW (Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH), in der Guruh sein FSJ macht. Drinnen geht es vorbei an den Zimmern der Bewohner in einen großen Raum mit einer langen Fensterfront, der gleichzeitig Küche, Ess- und Wohnzimmer ist. Am Tisch erzählt der 23-jährige, wie er zu seiner FSJ-Stelle gekommen ist. Weiterlesen

Master in Genetik - FSJ in Deutschland

„Haste´ mir mal ´ne Kippe?“ Tetyana PYatak geht an den Schrank mit den Zigaretten der Bewohner und gibt Herbert eine Zigarette aus seinem Päckchen. „Er kommt auf die Minute genau zu mir, alle zwei Stunden.“ Es gibt auch Bewohner, die mehr rauchen, Tetyana entscheidet jedoch immer, wer nun eine Zigarette bekommt oder nicht. Die 25-jährige Ukrainerin macht ein Freiwilliges Soziales Jahr in Deutschland bei einer Wohngruppe der Bruderhausdiakonie in Reutlingen. „In der Ukraine habe ich einen Master in Genetik und Biologie gemacht. Aber ich wusste nicht mal, ob ich in diesem Bereich arbeiten will“, erzählt die junge Frau. Es ist ganz normal in der Ukraine, dass die Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren bereits mit dem Studium beginnen. „Ich hatte super Noten, da wollte ich natürlich was draus machen.“ Mit Bestnote schloss sie auch ihren Master ab. Im Labor oder in der Forschung zu arbeiten kam aber zunächst nicht in Frage für die Ukrainerin. „Ich habe mich immer wieder in meiner Freizeit neben dem Studium Kinder betreut und dadurch gemerkt, dass mir der Bereich viel besser gefällt. Ich wollte mehr Erfahrungen sammeln und mir Zeit nehmen, um zu überlegen, was ich zukünftig machen möchte.“ Weiterlesen

Interviews mit Freiwilligen

Links oben:Jiqing; Links unten:Oksana; Mitte:Nana; Rechts oben:Lena; Rechts unten:Micaela

Was haben Nana aus Georgien, Jiqing aus China, Oksana aus der Ukraine, Micaela aus Peru und Lena aus Deutschland gemeinsam? Sie machen alle ein FSJ bei der Diakonie Württemberg.

In einem Interview mit zivil.de sprechen sie über ihre Erfahrungen, Gedanken und Ängste in Deutschland und im FSJ. Zusätzlich gibt es auch einen Tonausschnitt aus dem Interview.

Hier kommt ihr zu den Interviews der Freiwilligen:

Nana und Jiqing

Oksana, Micaela und Lena

 

 

Das Diakonische Werk Württemberg ist als erster Träger des Freiwilligen Sozialen Dienstes (FSJ) in Deutschland von der Agentur QUIFD („Qualität in Freiwilligendiensten“) zertifiziert worden.

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Ihre Zukunft bei der Diakonie in Württemberg

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Praktikum/Ausbildung/Studium
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Achtung! Adressen von Ausbildungseinrichtungen und Hochschulen finden Sie nur hier im Internet, nicht in der Broschüre!

Gefördert durch:

Unterstützt durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg

 

Das Diakonische Werk Württemberg und das diakonische Werk Baden sind Mitglieder der evangelischen Trägergruppe Freiwilligendienste (www.ev-freiwilligendienste.de). Sie führen die Freiwilligendienste auf der Grundlage von gemeinsamen Zielen und Qualitätsstandards durch, die regelmäßig überprüft und weiterentwickelt werden.
 
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