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Die Diakonie Württemberg heißt internationale Freiwillige des neuen Jahrgangs 2017/2018 Willkommen!

Am 31.8.2017 haben bei der Diakonie Württemberg insgesamt 50 internationale Freiwillige aus 26 Nationen begonnen. Wir heißen alle ganz herzlich willkommen !

 

Am 31.8.2017 haben bei der Diakonie Württemberg insgesamt 50 internationale Freiwillige aus 26 verschiedenen Nationen ihren Dienst begonnen. Im Rahmen von Willkommenstagen wurden sie von den Mitarbeiter/innen des Team FWDInternational in Stuttgart begrüßt.

Es herrschte von  Beginn an eine aufgeregt fröhliche Stimmung und eine bunte Sprachenvielfalt. Von den 50 jungen Frauen und Männern kommen etwas mehr als die Hälfte direkt aus ihren Heimatländern, während die anderen bereits ein Au-Pair-Jahr in Deutschland absolviert haben. Manche kamen über lang bestehende Kirchenpartnerschaften, manche über unser neues Programm weltwärts Süd-Nord und andere,  weil Sie von der Lehrerin in Vietnam etwas gehört hatten.

So unterschiedlich die Vorkenntnisse und Voraussetzungen der Einzelnen auch sind, für alle beginnt mit dem Freiwilligendienst ein neuer Lebensabschnitt. Die Freiwilligen werden ab 1. September für zwölf Monate in Einrichtungen der Behindertenhilfe, Altenpflege, im Bildungsbereich oder in der Früherziehung eingesetzt.

Bereits im September werden sie ihre international zusammengesetzten Seminargruppen der Diakonie Württemberg treffen und zusammen mit deutschen Freiwilligen am begleitenden Bildungsprogramm des FSJ/BFD teilnehmen.

Die Diakonie Württemberg bietet bereits seit 1996 für junge Erwachsene aus aller Welt die Möglichkeit zum Freiwilligendienst an.
Die Einrichtungen schätzen die kulturelle Bereicherung durch die Mitarbeit der Freiwilligen aus aller Welt sehr. Sie bringen mit ihrer Kultur, Neugier und Motivation neue Ideen und Sichtweisen für die Arbeit mit.

 

Bei den welcome-days  in Stuttgart wurden die Freiwilligen, auf ihren Einsatz vorbereitet. Dabei kam neben Informationen zum FSJ/BFD auch das Freizeitprogramm nicht zu kurz. Die jungen Leute erkundeten Stuttgarter Sehenswürdigkeiten und besprachen ihre Erwartungen und Hoffnungen für die kommende Zeit. Sie erhoffen sich nun gute Kontakte mit den Deutschen, möchten ihre Deutschkenntnisse weiter verbessern und Deutschland weiter kennen lernen.

 

 

 

 

Tandala meets Stuttgart - Der Chor SUMASESU zu Gast im diakonischen Werk

 
Die Diakonie Württemberg und die Menschen in Tandala sind schon lange Zeit freundschaftlich verbunden. Aus diesem Grund machte eine tansanische Delegation heute Vormittag Besuch im diakonischen Werk Württemberg in Stuttgart. Seit über zehn Jahren kommen jedes Jahr Freiwillige aus Tandala zur BruderhausDiakonie in Reutlingen und arbeiten dort in Einrichtungen der Hilfen für Menschen unterschiedlicher Behinderungen mit. Einer davon ist Hekela Kitahenga, den ihr vielleicht schon aus einem Artikel auf unserer Homepage kennt. Außer Hekela fanden neun Mitglieder des Chors SUMASESU, 4 Menschen mit Behinderung aus dem Diakoniezentrum Tandala, sowie eine ehemalige Freiwillige aus Tansania den Weg nach Stuttgart. Nach einem Spaziergang vom Killesberg zum Diakonischen Werk bekamen die Gäste aus Afrika einen kleinen Einblick in die Diakonie Württemberg: Wo ist die Diakonie aktiv, was sind die Aufgabenbereiche, wem wird geholfen und was bringt deutschen Jugendlichen eigentlich ein Freiwilligendienst in Tansania? Unser Freiwilliger Hekela Kitahenga meisterte den Spagat zwischen Afrika und Europa in hervorragender Manier und übersetzte sicher und souverän von Suaheli ins Deutsche. Unsere Freunde aus Tansania zeigten sich äußerst interessiert, fröhlich und sehr musikalisch. Bereits auf dem Kirchentag konnte man erste Eindrücke davon gewinnen, wie echte Lebensfreude aus Tansania aussehen kann. Im diakonischen Werk konnte man heute Morgen einen bunten Mix aus afrikanischen Rhythmen, virtuosen Gesängen und kleinen szenischen Theatereinlagen erleben. Vielen Dank dafür - oder eben "Ahsante sana!".

 

 

 

 

43 junge Menschen - darunter 9 Männer - aus Frankreich, Georgien, Indonesien, Kamerun, Kasachstan, Kirgisien, Kosovo, Madagaskar, Nepal, Peru, Rumänien, Russland, Spanien, Tansania, Togo, Ukraine, Ungarn, USA und Vietnam leisten gerade einen Freiwilligendienst bei der Diakonie Württemberg. Ihr Dienst begann im September für den neuen Jahrgang mit Einführungstagen in Stuttgart. Einige der jungen Leute haben vorher ein Au-pair Jahr in Deutschland verbracht und schließen nun einen Freiwilligendienst an. Andere sind zum ersten Mal in Deutschland. In ihren Heimatsländern haben viele bereits ein Studium absolviert und dabei gute Deutschkenntnisse erworben. Die Freiwilligen arbeiten zwölf Monate in Einrichtungen der Altenpflege und in Werkstätten und Wohnheimen für Menschen mit Behinderungen der Diakonie in ganz Württemberg. In den internationalen Seminargruppen der Diakonie Württemberg nehmen sie zusammen mit deutschen Freiwilligen am Bildungsprogramm des FSJ teil.

 

 

„Ich bin in einem Land namens Deutschland gelandet!“

Die Autorinnen und Autoren präsentieren das druckfrische Buch mit ihren Projektleitern und Schreibcoachs.

So lautet der Titel eines Buchs von zwölf Freiwilligen aus sieben Ländern, die im vergangenen Jahr ihr FSJ in Einrichtungen der Diakonie in Württemberg absolviert haben. In ihren Texten beschreiben sie auf kreative, lustige oder auch nachdenkliche Weise, wie sie Deutschland und die Arbeit im FSJ in der Alten- oder Behindertenhilfe erleben. Das fertige Buch haben die jungen Autorinnen und Autoren jetzt öffentlich vorgestellt und Teile daraus vorgetragen. Hier einige Auszüge:

Iuliia Vakhitova aus Kirgisien erzählt davon, was sie als „typisch deutsch“ erlebt: „Ich habe noch nie in meinem Leben so viele Fahrräder gesehen wie in Deutschland. Alle fahren Fahrrad. Das kann ein 3-jähriges Kind oder eine 70-jährige Dame sein. Aber essen tun die Deutschen auch sehr gerne. Linsen mit Spätzle, sehr lecker! Wenn Sie das noch nicht probiert haben, dann haben Sie ein halbes Leben verloren! Bier ist in Deutschland wie Wasser. Den ganzen Müll in den gleichen Sack? In Deutschland finden Sie so was nicht. Restmüll, Bio, Papier, Gelber Sack. Mülltrennung ist ganz arg wichtig. Und was ich ganz toll finde, ist die wunderschöne Weihnachtszeit.“

Schwäbisch ist für Wendy Kyere aus Ghana neben Hochdeutsch nochmal eine ganz neue Herausforderung: „Dazu durfte ich sogar Schwäbisch lernen, und ratet mal, was mein erster Satz in dieser sehr kreativen Sprache war? „Halt dei Gosch!“ Jop, jop, das hat mir mein Gastbruder beigebracht! In dem falschen Glauben, dass das ein Begrüßungssatz sei, wünschte ich an meinem ersten winterlichen deutschen Weihnachten allen Gästen „Halt dei Gosch!“ Ich war ganz stolz auf mich und strahlte von Ohr zu Ohr.“

Oleg Pervun aus der Ukraine erzählt davon, wie er mit seiner Arbeit in einer Sonderschule begonnen hat: „Nach der ersten Arbeitswoche habe ich für mich entdeckt, dass die sich die Kinder ganz wohl fühlen, obwohl man auf den ersten Blick ganz was Anderes hätte denken können. Sie spielen, lachen, basteln und Einschränkungen gibt es nur in den Köpfen von Außenstehenden, die keine Ahnung haben, was die Schüler empfinden.“

Auch Daria Kondratyeva aus Russland arbeitet in ihrem FSJ mit Menschen mit Behinderung – und muss sie immer wieder motivieren: „Zu diesem Zeitpunkt sammeln sich Mitarbeiter von anderen Wohngruppen, um ihre Bewohner abzuholen. Sie machen Witze und muntern die Bewohner auf. Mich begeistern meine Kollegen, die die Sache immer positiv sehen und ihren Spaß an der Arbeit finden, obwohl sie manchmal ziemlich anstrengend sein kann. „Na gut! Jetzt los auf die Gruppe!“ Während wir zur Wohngruppe laufen, lässt Sarah [eine Bewohnerin] keine einzige Mülltonne und kein Schild aus, um drauf zu klopfen. Das regt alle furchtbar auf und ich bekomme Kopfschmerzen. „Sarah, geh bitte allein vor!“ Ich bin ein bisschen erleichtert, als wir die Gruppe erreichen. Ich versuche schnell das Essen zu verteilen. Vierundzwanzig hungrige Augen sehen mir zu.“

Das Buch „Ich bin in einem Land namens Deutschland gelandet! – Junge Freiwillige aus sieben Ländern erzählen“ erscheint, dank finanzieller Unterstützung durch die Paul Lechler Stiftung, die BruderhausDiakonie und die Samariterstiftung, in einer limitierten Auflage und ist beim Diakonischen Werk Württemberg, Abteilung Freiwilliges Engagement, Postfach 10 11 51, 70010 Stuttgart, fsjfa(at)diakonie-wue.de erhältlich. Es kostet 10 Euro (zuzüglich 3 Euro Versandkosten).

 

 

 
 

 

 

 

Das Diakonische Werk Württemberg ist als erster Träger des Freiwilligen Sozialen Dienstes (FSJ) in Deutschland von der Agentur QUIFD („Qualität in Freiwilligendiensten“) zertifiziert worden.

Out Now:

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in Württemberg finden Sie auf der Seite
Praktikum/Ausbildung/Studium
Wenn Sie die Informationen als Broschüre haben möchten, können Sie diese hier bestellen!
Achtung! Adressen von Ausbildungseinrichtungen und Hochschulen finden Sie nur hier im Internet, nicht in der Broschüre!

Gefördert durch:

Unterstützt durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg

 

Das Diakonische Werk Württemberg und das diakonische Werk Baden sind Mitglieder der evangelischen Trägergruppe Freiwilligendienste (www.ev-freiwilligendienste.de). Sie führen die Freiwilligendienste auf der Grundlage von gemeinsamen Zielen und Qualitätsstandards durch, die regelmäßig überprüft und weiterentwickelt werden.
 
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