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 #freiefahrtfuerfreiwillige

Die Hashtag Aktion "freie Fahrt für Freiwillige" war sehr erfolgreich!                 Alle Postings kann man sich unter www.pro-fsj.de/de/freiefahrt ansehen.

Am Tag des Ehrenamtes, den 05. Dezember, machten sich tausende für kostenlose ÖPNV-Tickets für Freiwillige stark. Sie posteten fleißig in sozialen Netzwerken, machten Bilder, drehten Videos oder organisierten Flashmobs.

Freiwilliges Engagement verdient mehr Wertschätzung in der Gesellschaft. Gewürdigt wird das Engagement bisher mit einem Taschengeld von ca. 450 Euro. Doch davon muss das meiste Geld für Bus-/Bahntickets ausgegeben werden, damit Freiwillige überhaupt ihre Einsatzstelle erreichen. 

Man lernt Verantwortung

Leon Sander aus Kenzingen absolvierte nach dem Abitur ein Freiwilliges Ökologisches Jahr beim BUND.

Was tun nach dem Abitur? Diese Frage stellte sich auch Leon Sander aus Kenzingen. Er entschied sich für ein Freiwilliges Ökologische Jahr (FÖJ) bei der Diakonie Württemberg. Bis Ende des Monats arbeitet er in der Regionalgeschäftsstelle des Bunds für Umwelt- und Naturschutz (BUND) in Freiburg.

"Ich hatte lange vor, direkt nach dem Abi zu studieren. Dann habe ich auf einer Bildungsveranstaltung vom FÖJ erfahren", erzählt der naturwissenschaftlich Interessierte. Bei Recherchen im Internet stieß er auf die BUND-Stelle in Freiburg und bewarb sich – "auch um mal Praxiserfahrung zu bekommen und mir über meine Zukunft klar zu werden", wie er sagt.

Dass sich der FÖJ-Alltag überwiegend zwischen Telefon und Computer abspielt, habe sich für Sander keineswegs als langweilig erwiesen. "Es geht darum, umweltpolitische Arbeit zu machen, also auch inhaltlich zu recherchieren und Texte zu bearbeiten. Wir haben eine intensiv betreute Website und gestalten viele, manchmal sehr auffällige Grafiken", sagt er.

In der Freiburger BUND-Geschäftsstelle habe er "Einblick in fast alles gewonnen, was mein Chef macht" – zum Beispiel, wie Pressearbeit funktioniert und Projekte entwickelt werden. Demokratie und soziale Gerechtigkeit seien Themen, die ihn ebenso beschäftigten wie "Umwelt- und Innenweltverschmutzung" der Menschen, und so sei das FÖJ für Leon Sander ein ungemein bildendes Jahr gewesen, wie er sagt. Probleme von Artenschutz bis Wirtschaftswachstum kann der 18-Jährige aufzählen und fundiert diskutieren. "Ich denke, dass einem das FÖJ zum einen berufliche Orientierung bringt. Und man lernt, Verantwortung zu übernehmen. Dazu kommt die politische Dimension – bei mir hat sie sich deutlich verstärkt im FÖJ", so Sanders Fazit.

Seit 25 Jahren gibt es das Freiwillige Ökologische Jahr, mit derzeit rund 1000 Bewerber*innen auf 250 Stellen. In Baden-Württemberg werden diese bislang von vier Trägern angeboten. Die Einsatzorte reichen von ökologischen Höfen und umweltorientierten Betrieben bis hin zu pädagogischen Einrichtungen, umweltpolitischen Organisationen und Behörden.

Mit dazu gehören Seminartage, während derer sich die Teilnehmer*innen bei Workshops kennenlernen und sich über ihre Erfahrungen austauschen können. Jede der neun baden-württembergischen Seminargruppen wählt zwei Sprecher, die wiederum bundesweit vernetzt sind. "Ziel dieser Arbeit ist, das FÖJ bekannter zu machen und weiterzuentwickeln", erklärt Sander, der sich als Sprecher engagierte. Wie jeder Freiwillige im FÖJ hat er ein eigenes Projekt entwickelt: "Ich habe einen Blog gestartet mit Zitaten, Informationen und wissenschaftlichen Studien aus den Bereichen Wetter, Klima, Klimawandel und erneuerbare Energien." Im Oktober will er ein Studium beginnen: Umweltnaturwissenschaften mit dem Nebenfach Meteorologie und Klimatologie.

 

 

Kampagne 365+1

365 + 1 Platz

für ein zukunftsfähiges Freiwilliges Ökologisches Jahr in Baden-Württemberg

FÖJ bildet für die Zukunft
Zukunftsfähige soziale und ökologische Einsatzfelder bieten jungen Menschen die Chance auf Einblicke in innovative Berufe, Projekte und Unternehmen. Eine gute Gelegenheit durch aktives Tun zu lernen, was es heißt, sich für eine nachhaltige Entwicklung einzusetzen.

FÖJ befähigt zum Handeln
In der Übergangszeit Schule – Beruf machen junge Menschen grundlegende Erfahrungen im Berufsalltag und unterstützen ökologisch orientierte Projekte. Sie lernen Interessen zu vertreten und sich einzumischen. Das FÖJ ist Übungsfeld für demokratische Mitbestimmung und Partizipation.

FÖJ stärkt die Persönlichkeit
Junge Menschen lernen Kooperationsbereitschaft, Konfliktfähigkeit und Verantwortung für Mitmenschen und Gesellschaft. Durch diese prägende Zeit können die jungen Menschen in ihrem Selbstwert gestärkt Zukunft bewusst gestalten.

FÖJ bewegt zum Engagement
Der tägliche Einsatz für Natur und Umwelt verknüpft sich mit dem Erleben allgemeiner sozialer Verantwortung. Junge Menschen lernen, was freiwilliges Engagement bedeutet und was es heißt, sich für eine Sache einzusetzen. Immer wieder werden sie zu Multiplikatoren für eine nachhaltige Entwicklung - zum Schutz unserer Lebensgrundlagen.

FÖJ ist sein Geld wert
Rund 1000 junge Menschen bewerben sich auf 210 FÖJ Plätze. Damit sich das Potenzial dieser jungen Menschen entfalten kann, ist ein weiterer kontinuierlicher Ausbau notwendig.

 Auf weitere 25 Jahre FÖJ: für ein nachhaltiges Baden-Württemberg!

Baden-Württemberg hat 1990 als eines der ersten Bundesländer das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) als Modellprojekt eingeführt. Am 24. November 2015 fand im Neuen Schloss in Stuttgart die Jubiläumsveranstaltung zu »25 Jahre FÖJ Baden-Württemberg« statt.

 

 

Our little big footprint

Nach konstruktiver Debatte beim Projektteam-Treffen vom  03.02 – 05.02.2017 haben sich Freiwillige aus dem FSJ, FÖJ und BFD geeinigt! Das Projektteam 2017 führt Selbstversuche zum Thema Nachhaltigkeit und Konsumverzicht durch!

Die 22 Freiwilligen verzichten dabei jeweils auf etwas anderes, manchmal auch auf mehrere Dinge wie z.B. Internet, Handy, Fleisch, neue Kleidung, Auto, Süßigkeiten & Verpackungen, Industriezucker etc.

Sie gehen an die Grenze des Machbaren und werden euch selbstverständlich genauestens auf dem Laufenden halten!

30 Tage vegan, 30 Tage ohne Industriezucker, 30 Tage mit 22 Kleidungstücken und andere spannende Formen des Minimalismus, u.v.m.

In Facebook ist das Projekt gleichermaßen zu finden, wie auf dem eigens eingerichteten 

Blog https://ourlittlebigfootprint.jimdo.com 

Facebook: https://www.facebook.com/ourlittlebigfootprint/?fref=ts  

Hier teilen die Freiwilligen in Text, Ton und Bild ihre Erfahrungen mit. 

Und jetzt kommt's: Ihr könnt dabei sein! Einfach mitmachen und eure Erfahrungen mit uns teilen! Einfach einsteigen und auf der Facebook-Page zu Wort melden oder bei Moritz Peitsch Tel: 0711 – 1656 405 Mail: peitsch.m(at)diakonie-wue.de 

Weiter Berichte zum FÖJ finden ihr in unserem Archiv

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