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Wohnungslosen eine Stimme geben!

Ein Team der Freiwilligendienste im Diakonischen Werk Württemberg hat in Kooperation mit dem Café 72 Kurzfilme zum Thema: „Wohnungslosen eine Stimme geben!“ gedreht. Das Café 72 ist eine Tagesstätte für wohnungslose Menschen der diakonischen Ambulanten Hilfe in Stuttgart-Bad Cannstatt. Die Aktion findet während der jährlichen Woche der Diakonie statt. Sie macht  mit vielen Veranstaltungen auf die Arbeit der Diakonie aufmerksam und wirbt um Spenden.

Neun junge Menschen, die ihren Freiwilligendienst in Einrichtungen der württembergischen Diakonie absolvieren, führten Interviews mit Wohnungslosen und erstellten mit ihnen zusammen Kurzfilme. Eine der Freiwilligen, Julia Bischoff, habe ich zu ihrem Einsatz auf dem Schlossplatz ein paar Fragen gestellt:

 

Wie lief die Veranstaltung ab?
 
Es war eine sehr erfolgreiche Veranstaltung meiner Meinung nach, denn wir haben einen großen Kreis an interessierten Bürgern und Bürgerinnen erreicht und somit ging es an die richtigen Personen. Es gab sehr viel Zuspruch für das Projekt, eine Frau meinte, toll, dass junge Leute ein solches Projekt machen, das ja ein sehr aktuelles Thema anspricht.
 
Hattest du das Gefühl, dass manchen Jugendlichen eine neue Möglichkeit nach ihrem Schulabschluss gezeigt wurde?
 
Ja, auf jeden Fall. Es gab viele Jugendliche, die wir durch dieses Projekt überzeugen konnten, nach der Schule erst ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen. Ich habe mit einem jungen Mann gesprochen, der schon in der Arbeitswelt drin ist. Er war nach unserem Gespräch, doch sehr angetan, von den vielen und breitgefächerten Angeboten der Diakonie, und überlegt sich, vielleicht ein Freiwilliges Soziales Jahr bzw. Bundesfreiwilligendienst zu machen. 
 
Wie interessiert waren die Jugendlichen? Wie viele sind euch besuchen gekommen?
 
Die Jugendlichen waren im Durchschnitt alle sehr interessiert und aufgeschlossen. Wir haben mit vielen gesprochen und auch einige überzeugen können, ein Freiwilliges Soziales Jahr, ein Bundesfreiwilligendienst oder auch Freiwlligendienst im Ausland zu machen.
Es waren viele, die gekommen sind. Genau kann ich es nicht sagen, aber nach persönlicher Einschätzung, bestimmt ca. 50 Jugendliche.

 

Würdest du selbst einem anderem zu einem Freiwilligendienst raten?
 
Ja, auf jeden Fall. Immer! Ich mache ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Nikolauspflege, und jetzt nach 10 Monaten, bin ich glücklich, das FSJ nach meinem Abitur gemacht zu haben. Es hätte keinen besseren Zeitpunkt geben können und mit der Diakonie auch keine bessere Trägerorganisation.
Es sind Erfahrungen die ich in diesem Jahr gemacht habe, die einmalig sind. Ich bin selbstsicherer geworden und über mich hinaus gewachsen, weil ich viel Verantwortung übernehmen durfte. Auch habe ich gelernt, die kleinen Momente zu genießen, denn sie sind einmalig!
Also wenn ihr die Möglichkeit habt: "Bleib nicht stehen- mach einen Freiwilligendienst!"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rund 2100 junge Menschen starteten dieses Jahr einen Freiwilligendienst bei der Diakonie

 In diesem Jahr haben rund 2100 junge Menschen einen Freiwilligendienst bei der Diakonie in Baden-Württemberg begonnen. Das ist eine ähnlich hohe Zahl wie im vergangenen Jahr. 

In Württemberg starten davon 1199 in ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und 55 in ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ). 346 machen den Bundesfreiwilligendienst (BFD).

In Baden beginnen 542 junge Leute ein FSJ, 253 einen Bundesfreiwilligendienst. 

Der meist ein Jahr dauernde Einsatz gestaltet sich sehr unterschiedlich: Die einen sind im klassischen FSJ in einem Altenpflegeheim oder in einer Werkstatt für behinderte Menschen tätig, während die Teilnehmenden im FÖJ zum Beispiel auf einer Jugendfarm oder Bauernhof mitarbeiten. Einige unge Leute engagieren sich sozial und arbeiten gleichzeitig auf ihren Realschulabschluss hin (FSJ plus), für Teilnehmende im Programm focus liegt ein Schwerpunkt auf der beruflichen Orientierung. Am FSJ für Ausländer/innen nehmen  junge Leute aus aller Welt teil. Eine große Bandbreite von Einsatzorten, Tätigkeitsfeldern, Motivationen, Persönlichkeiten. 

Nach dem Kennenlernen der Kolleginnen und Kollegen und der Einsatzstelle geht es für die Freiwilligen jetzt mit den Starttagen los, bei denen sie andere Freiwillige kennen lernen können und erste Informationen über ihre Arbeitsfelder und die Diakonie erhalten.

 

 

 

   

 

 

 

 

 

   

   

   

Das Diakonische Werk Württemberg und das diakonische Werk Baden sind Mitglieder der evangelischen Trägergruppe Freiwilligendienste (www.ev-freiwilligendienste.de). Sie führen die Freiwilligendienste auf der Grundlage von gemeinsamen Zielen und Qualitätsstandards durch, die regelmäßig überprüft und weiterentwickelt werden.

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